Erzieher/in ist ein verantwortungsvoller und sehr kreativer Beruf.

Den Erziehern/Erzieherinnen werden in den unterschiedlichsten Institutionen Kinder

und Jugendliche anvertraut, die sie begleiten, fördern und bilden sollen – im Team

mit Eltern, Sozialpädagogen/innen und anderen Fachleuten.

 



Das Berufsbild Erzieher/in

Die Erzieherin/der Erzieher ist schwerpunktmäßig
in Kindertagesstätten, Kindergärten, Horteinrich-
richtungen, Kinderhäusern, Kinder- und Jugend-
heimen, Kindererholungsheimen, Kinder- und
Jugendzentren und Einrichtungen für Menschen
mit Behinderungen tätig.

Die Ausbildung

Die Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher befähigt dazu, Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsaufgaben zu übernehmen und in allen sozialpädagogischen Bereichen selbstständig und eigenverantwortlich tätig zu sein. Die Schule vermittelt, in enger Zusammenarbeit mit der Praxis, die hierzu erforderlichen beruflichen Handlungskompetenzen, fördert die  Allgemeinbildung und unterstützt die Studierenden in ihrer Persönlichkeitsentwicklung. Auf Grundlage christlicher Glaubens- und Wertvorstellungen bietet die Schule Hilfen zum Verständnis religiöser Inhalte und fördert den Vollzug religiösen Lebens und Engagements.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher dauert insgesamt vier Jahre.

Die Ausbildung wird in 2 Formen angeboten: 



1. Vollschulische Ausbildung

Die theoretische Ausbildung gliedert sich in

  • Einjähriges Berufskolleg für Praktikantinnen/Praktikanten (BKPR)
  • Eine zweijährige schulische Ausbildung an der Fachschule für Sozialpädagogik ein einjähriges, durch die Fachschule begleitetes berufsbezogenes Praktikum (Berufspraktikum) in einer sozialpädagogischen Einrichtung.

Während der dreijährigen schulischen Ausbildung finden Blockpraktika in verschiedenen sozialpädagogischen Einrichtungen statt. 



2. Praxisintegrierte Form (PIA)

3 Jahre Theorie und Praxis im Wechsel: In dieser Form finden über 3 Jahre hinweg jede Woche 2 Schultage sowie 6 Blockwochen pro Schuljahr statt. An den anderen Tagen arbeiten Sie durchgängig in sozialpädagogischen Einrichtungen.



Erwerb der Fachhochschulreife im Berufskolleg

Durch Zusatzunterricht im Fach Mathematik und durch die Teilnahme an den Prüfungen zum Erwerb der Fachhochschulreife kann die Fachhochschulreife erlangt werden. Für die Teilnahme werden Kosten erhoben. Das Zustandekommen des Unterrichts hängt von der Anzahl der Teilnehmer/innen ab.
Nach erfolgreichem Abschluss wird die Bezeichnung "Staatlich anerkannte Erzieherin" / "Staatlich anerkannter Erzieher" verliehen.

 



Ausbildungsvergütung

Während der dreijährigen vollschulischen Ausbildung erfolgt keine Ausbildungsvergütung. Im Berufspraktikum und in der PIA erfolgt eine Bezahlung auf Grundlage der tariflichen Bestimmungen.

Aufnahmevoraussetzungen

Voraussetzung für die Zulassung zum Berufskolleg ist der Realschulabschluss oder die Fachschulreife oder das Versetzungszeugnis in die Klasse 11 eines Gymnasiums oder der Nachweis eines gleichwertigen Bildungsstandes. Mit erfolgreich abgeschlossenem Berufskolleg oder Berufsabschluss als Kinderpfleger/in oder der fachgebundenen oder allgemeinen Hochschulreife (und einer praktischen Tätigkeit von mindestens sechs Wochen in einer Einrichtung, die für die Berufsausbildung geeignet ist) kann eine Aufnahme im zweiten vollschulischen Ausbildungsjahr oder der PIA erfolgen.
Mehr über die Zulassungsvoraussetzungen erfahren Sie hier.
Bewerbungen sind an die Schule (Schwäbisch Gmünd, Ellwangen, Aalen oder Ludwigsburg zu richten an der die Ausbildung erfolgen soll.

Bewerbungsunterlagen bei St. Loreto

Personalbogen
Ausführlicher Lebenslauf
Zwei Passbilder
Geburtsurkunde (Kopie)
Beglaubigte Kopien von Schulentlassungs- und Berufszeugnissen. Liegt das Abschlusszeugnis der Mittleren Reife noch nicht vor, ist eine beglaubigte Kopie des letzten Schulzeugnisses einzureichen.
Praktische Erfahrungen in sozialpädagogischen Einrichtungen und Beschreibungen über ehrenamtliche Tätigkeiten
Ausreichende deutsche Sprachkenntnisse
Die Schule entscheidet über die Aufnahme durch ein Auswahlverfahren und informiert über Art und Termin.

 



Kosten

Die einmalige Aufnahmegebühr beträgt 100,- Euro*. Die Studierenden haben für das Berufskolleg 185.- Euro*, für das erste und zweite Ausbildungsjahr sowie das Berufspraktikum jeweils 250.- Euro* zu entrichten. Damit sind die Kosten für Skripte, Prüfungsunterlagen, Unfallversicherung, Werkmaterial, Benutzung der Bibliothek und des Internetraumes abgegolten.
Die Ausbildung an unserer Schule ist nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) beihilfefähig. Über die Ausbildungsbeihilfen beraten die Landratsämter.
* Änderungen vorbehalten