Altenpflegehelfer/in ist ein Beruf für Menschen, die gerne mit alten Menschen

zusammen sind und sich für die ganzheitliche Betreuung und die

menschenwürdige Pflege von alten Menschen einsetzen. Altenpflegehelfer/innen

unterstützen Fachkräfte bei der Pflege und Betreuung kranker, pflegebedürftiger

und behinderter alter Menschen.



Das Berufsbild Altenpflegehelfer/in

Ausgebildete Altenpflegekräfte finden eine Vielzahl von Arbeitsfeldern, vor allem in Einrichtungen der stationären, teilstationären und offenen Altenhilfe, sowie im ambulanten Pflegedienst, z.B.
  • Altenpflegeheime
  • Altenheime/Altenwohnheime
  • Betreutes Wohnen/Privatpflege
  • Tages-, Nacht- und Kurzzeitpflege
  • Ambulante Dienste


Die Ausbildung

Der/die staatlich anerkannte Altenpflegehelfer/in verfügt über Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten für eine qualifizierte Mitwirkung und Mithilfe bei der Betreuung, Versorgung und Pflege gesunder und kranker älterer Menschen.

Die Ausbildungsdauer

Die Ausbildung zum/zur Altenpflegehelfer/in in Vollzeitform dauert ein Jahr. Eine Ausbildung in Teilzeitform wird bei Bedarf angeboten. Beginn: 1. Oktober.


Zum Abschluss findet eine Prüfung statt. Wer die Prüfung besteht und nachweist, dass er die Gesamtstunden, die in der Stundentafel für die praktische Ausbildung ausgebracht sind, absolviert hat, darf die Berufsbezeichnung „Staatlich anerkannte/r Altenpflegehelfer/in“ führen. Bei einem Prüfungsergebnis mit der Durchschnittsnote 2,5 oder besser besteht die Möglichkeit, auf Antrag in das 2. Ausbildungsjahr der Ausbildung zum/zur staatlich ankannten Altenpfleger/in übernommen zu werden.


Die theoretische Ausbildung

Die theoretische Ausbildung erfolgt in einer Kombination von Schulblöcken und Schultagen mit mindestens 720 Unterrichtsstunden in den Fächern und Lernbereichen
  • Religionslehre, Deutsch
  • Aufgaben und Konzepte in der Altenpflege
  • Unterstützung bei der Lebensgestaltung
  • Rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen
  • Altenpflege als Beruf
  • Wahlpflichtbereich, Wahlbereich


Die praktische Ausbildung

Sie umfasst insgesamt 850 Stunden in Einrichtungen der stationären, teilstationären, ambulanten und offenen Altenhilfe.

Die praktische Ausbildung findet in der Regel in den Altenzentren und Altenpflegeheimen der Region statt.




Ausbildungsvergütung

Der/die Altenpflegehelfer/in erhält von den praktischen Ausbildungsstätten eine Ausbildungsvergütung. Diese beträgt zurzeit über 750,- Euro. Die Schule ist für die Ausbildungsvergütung nicht zuständig. Eine Förderung durch die Arbeitsagentur/das Landratsamt ist zu prüfen.

Aufnahmevoraussetzungen

  • Gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufs Altenpflegehelfer/in
  • Hauptschulabschluss oder Nachweis eines gleichwertigen Bildungsstandes
  • in der Regel ein Praktikum im Altenpflegeheim oder in der ambulanten Altenpflege (nach Absprache)
  • zusätzlich sind von Bewerber/innen, die ein Zeugnis nicht an einer deutschen Schule erworben haben, ausreichende deutsche Sprachkenntnisse nachzuweisen
  • ein fachpraktischer Ausbildungsvertrag


Bewerbungsunterlagen

  • Bewerbungsschreiben
  • Personalbogen
  • tabellarischer Lebenslauf
  • zwei Passbilder
  • beglaubigte Kopien aller Abschlusszeugnisse der besuchten Schulen (siehe Aufnahmevoraussetzungen)
  • Geburtsurkunde, ggf. Heiratsurkunde
  • Ausbildungsvertrag eines von der Schule als geeignet angesehenen Trägers einer Einrichtung der Altenhilfe.


Umlagen

Die einmalige Aufnahmegebühr beträgt 100.- Euro*. Für Skripte, Prüfungsunterlagen, Unfallversicherung, Benutzung der Bibliothek und des Internetraumes ist der Betrag von 185.- Euro* für das Schuljahr zu entrichten.
* Änderungen vorbehalten